BREXIT ... und was nun?

   

Kann ich mit meiner Klasse noch nach England fahren?

Nachdem der erste Schock über das weitestgehend unerwartete Ergebnis des EU-Austritt-Referendums in Großbritannien überwunden ist, häufen sich bei uns Anfragen von besorgten Lehrern und Eltern, wie es denn nun weitergeht mit den seit Jahrzehnten beliebten Studienreisen und Klassenfahrten z. B. nach London, Brighton oder Edinburgh.

Unsere Antwort darauf lautet:  

Selbst die EU in Brüssel sowie das britische Parlament wissen momentan noch nicht, wie sich die Sachlage ab März 2019 darstellen wird, wenn die britische Regierung den (ggf. ungeregelten?) EU-Austritt erklären wird.

Aufgrund der evtl. veränderten Wirtschaftsbedingungen in GB können sich allerdings mittel- bis langfristig einige spürbare Veränderungen ergeben:


Negativ       

Flug- und Fährpreise nach GB sowie Lebenshaltungskosten in GB werden wahrscheinlich steigen, Einreisebedingungen könnten weiter verschärft werden.

 

Positiv        

Das britische Pfund leidet zur Zeit mehr unter der Brexit-Ankündigung als der Euro, so dass ein Aufenthalt in England aufgrund des besseren Wechselkurses vorerst günstiger wird.

Allerdings bleibt abzuwarten, in welchem Maße die zunehmende Inflation in GB mit steigenden Preisen für Unterkunft und Lebenshaltung diesen momentanen „Vorteil“ wieder ausgleichen wird.

 

Das sagt die Bunderegierung zu dem Thema:

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Zur Erleichterung von Klassenreisen und Schüleraustauschen gibt es für Schüler mit gesetzmäßigem Wohnsitz in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die nicht die Staatsangehörigkeit eines der Mitgliedstaaten haben, die Möglichkeit, über eine Schülersammelliste in einen anderen Mitgliedstaat zu reisen. Die Liste kann als gemeinsames Visum und zusätzlich ggf. als Passersatz zur  Einreise dienen.


Welche Anforderungen das Vereinigte Königreich in Zukunft an solche Klassenreisen stellen wird, hängt von der Ausgestaltung des zukünftigen Verhältnisses des Vereinigten Königreichs mit der Europäischen Union ab. Für Klassenreisen und Schüleraustausche wird es künftig gegebenenfalls erforderlich sein, zuvor eine private Auslandskrankenversicherung für die Reisenden abzuschließen.

Quelle:  bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fragen-und-antworten-zum-brexit-1568700


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
8.) Transport und Tourismus
Die Europäische Kommission hat einen Verordnungsvorschlag vorgelegt, wonach britische Bürger im Falle eines ungeregelten Austritts für Kurzzeitaufenthalte in der EU von der Visumspflicht befreit werden sollen. Umfasst sind Aufenthalte von höchstens 90 Tagen je Zeitraum von 180 Tagen. Bedingung hierfür ist, dass auch EU-Bürger im Vereinigten Königreich für Kurzzeitaufenthalte von der Visumspflicht befreit werden. Die EU-internen Beratungen zum Kommissionsvorschlag dauern derzeit noch an.

Quelle:  bmwi.de/Redaktion/DE/FAQ/Brexit-Unternehmen/faq-brexit-unternehmen.html

Siehe auch:  bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/migration/brexit/faqs-brexit.html

 



 

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